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28.

Vor den Toren von Jerusalem

8. Juli 1099

Vier Wochen waren vergangen – das Entsetzen über den Tod Berengars wirkte bei Conn jedoch noch immer nach.

Gewiss, er hatte dem Mönch gezürnt und ihm seinen Verrat nachgetragen. Als Berengar jedoch starb, von eigener Hand vergiftet und mit der Bitte um Vergebung auf den farblos werdenden Lippen, hatte Conn ihm alles verziehen und nicht mehr den reuigen Sünder, sondern nur noch den Freund in Armen gehalten – dass es dem Mönch versagt geblieben war, die so dringend erhoffte Vergebung zu erlangen, war bittere Ironie.

Conn würde Berengar nie vergessen.

Von allen Menschen, denen er auf seiner langen Reise begegnet war, hatte der Benediktiner ihn Gott wohl am nächsten gebracht, während er selbst sich gleichzeitig immer weiter von Ihm entfernt hatte. Dies war zugleich Berengars Verdienst und seine Tragik, und Conn hoffte, dass der Herr ihm seine Verfehlungen vergeben und seiner Reue den Vorzug geben würde. Das Buch von Ascalon jedoch, dessentwegen der Mönch zum Verräter geworden war, blieb verschwunden – und mit ihm auch jede Möglichkeit, den kostbaren Schatz aus alter Zeit zu bergen.

Die Belagerung unterdessen dauerte weiter an.

Einen ganzen Monat lang hatte man vergeblich versucht, die Mauern von Jerusalem in einem Sturmangriff zu nehmen. Nicht nur die Jahrtausende alten Bollwerke machten den Kreuzfahrern zu schaffen; auch die Hitze des Sommers trug dazu bei sowie ein erbarmungsloser Feind, der ihnen immer dann auflauerte, wenn sie an einer der wenigen Quellen Wasser zu schöpfen suchten. Der unablässige Streit der Fürsten, die sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen konnten, erschwerte die Lage noch zusätzlich, sodass sich Conn, der als einer von Roberts Rittern an den Versammlungen des Fürstenrats teilnehmen durfte und auf diese Weise Zeuge der Auseinandersetzungen wurde, unwillkürlich an Baldrics mahnende Worte erinnert fühlte.

Herzog Godefroy, Raymond von Toulouse und der Normanne Tankred belagerten die Nordseite der Stadt sowie die Westflanke bis hin zu dem nach König David benannten Turm, der sich als drohendes Bollwerk aus den Mauern erhob und Sitz des fatimidischen Statthalters war; Herzog Robert und seine normannischen Truppen hingegen hatten weiter nördlich Stellung bezogen und riegelten die Straße nach Nablus ab. Dazu kamen behelfsmäßige Siedlungen, die all jene beherbergten, die den Feldzug als Pilger begleiteten, jedoch nicht kämpften. Ihre genaue Anzahl zu bemessen war längst nicht mehr möglich – Conn schätzte, dass auf die rund eintausend Ritter und zehntausend Mann Fußvolk noch einmal dieselbe Menge an Dienern und Knechten sowie an Verwundeten, Frauen und Kindern kam. Infolge der Hitze und der Dürre des Sommers hatten sich Hunger und der Mangel im Lager noch um ein Vielfaches verschärft, sodass viele Pilger es wie einst vor Antiochia vorzogen, ihr Heil in der Flucht zu suchen.

Vor diesem Hintergrund nun hatte der Fürstenrat einen Beschluss gefasst. Nicht, dass sich die Anführer des Feldzugs plötzlich einig geworden wären – die Vorstellungen der Herren, was mit Jerusalem zu geschehen hätte, wenn es erst erobert wäre, klafften weit auseinander. Während Raymond, der Graf von Toulouse und Anführer der Provenzalen, die Stadt für die Kirche in Besitz nehmen wollte und davon ausging, dass kein anderer als Christus selbst König von Jerusalem sein könne, trachteten die italischen Normannen unverblümt nach der Krone. Godefroy de Bouillon hingegen, der mächtige Herzog von Niederlothringen, versuchte zwischen den Parteien auszugleichen und die Belagerung zu organisieren, so gut es unter den gegebenen Voraussetzungen möglich war, was auch den Bau zweier mächtiger Belagerungstürme einschloss, die die Stadtmauern bezwingen sollten. Doch so unterschiedlich die Vorstellungen der Fürsten darüber waren, was nach der Eroberung der Stadt geschehen sollte – sie alle wussten, dass Eile geboten war. Iftikar ad-Dawla, der Befehlshaber der muselmanischen Garnison von Jerusalem, hatte Verstärkung aus Kairo angefordert. Wenn sie eintraf, würde die Kreuzfahrer genau jenes Schicksal ereilen, dem sie vor Antiochia noch mit knapper Not entgangen waren: Man würde sie vor den Stadtmauern stellen, wo sie schutzlos und ohne Befestigung kämpften, und sie bis auf den letzten Mann vernichten!

Entsprechend hatte Isoard von Garp, ein Graf aus dem südlichen Frankreich, vorgeschlagen, dass die Streiter Christi genau das tun sollten, was sie auch vor Antiochia getan hatten, nämlich sich dem Ratschluss des Allmächtigen anzuvertrauen. Der Mönch Desiderius, so der Graf weiter, habe ihn in seinem Zelt aufgesucht und behauptet, dass ihm kein anderer als Bischof Adhémar im Traum erschienen sei, der die Fürsten dazu aufgefordert habe, ihren Streit endgültig beizulegen. Mit einer dreitägigen Fastenzeit und einer Prozession um die Mauern von Jerusalem, barfuß und im Gewand des Büßers, sollten die Herren für ihre Gier und Ichsucht Buße tun. Danach, so Desiderius, werde die Stadt innerhalb von neun Tagen fallen.

Nie zuvor hatte Conn im Fürstenrat so vollkommenes Schweigen erlebt. Schon in der Vergangenheit hatte Desiderius durch seine Visionen von sich reden gemacht; da sie den Zielen der Anführer jedoch oft widersprochen hatten, waren sie kurzerhand nicht anerkannt worden. Diesmal jedoch ahnte wohl ein jeder der Herren, dass Desiderius’ Prophezeiung die einzige Möglichkeit bot, das Kreuzfahrerheer für eine letzte gemeinsame Anstrengung zu einen. Zudem erlaubte sie es jedem der Herren, vor seinen Untergebenen das Gesicht zu wahren, da die Weisung gleichsam von höchster Stelle erfolgte.

Es war ein seltsames Bild, die bärtigen, abgerissenen Gestalten, zu denen die Fürsten verkommen waren, einen nach dem anderen zustimmen und feierliche Eide leisten zu sehen; ein Gefolgsmann Godefroys mit Namen Lethold de Tournaye schwor gar, der Erste sein zu wollen, der die feindlichen Mauern erstürmte. Unwillkürlich verglich Conn sie mit Bahram, dem feingeistigen, gebildeten Orientalen, und mit Caleb, dem jungen Juden, der kein Krieger und dennoch bereit war, sein Heim und seine Familie entschlossen zu verteidigen – und nicht zum ersten Mal fragte er sich, ob er auf der richtigen Seite stand.

Der Beginn der Fastenzeit war sogleich beschlossen worden, und so fand die von Desiderius geforderte Prozession schon zwei Tage später statt. Mehrere tausend Menschen begaben sich an jenem Freitagmorgen auf den Bußgang um die Mauern der Stadt.

Den Anfang machten die Priester und Ordensleute, die Kreuze vor sich hertrugen und feierliche Choräle sangen, in denen sie dem Herrn huldigten; auch wurden mehrere Reliquienschreine dem Heer vorangetragen, die die Fürsprache der Heiligen beim Allmächtigen erwirken sollten. Es folgten die Ritter, die einfache Kleider trugen und barfuß gingen, wie Desiderius’ Vision es verlangte. Trompetenklang begleitete sie, und ein jeder, der in ihren Reihen marschierte – unter ihnen auch Conn und Baldric –, trug sein Schwert vor sich her. Den Edlen folgten die Gemeinen: Fußkämpfer, Handwerker, Mägde und Knechte sowie Pilger, die sich dem Heereszug angeschlossen hatten.

Während die Kreuzfahrer die Prozession, von der sie sich nicht mehr und nicht weniger als den entscheidenden Sieg erhofften, mit dem entsprechenden Ernst begingen, schlug ihnen von den Mauern von Jerusalem zunächst Staunen und dann beißender Spott entgegen. Zahllose Orientalen, die alle einen Blick auf das in ihren Augen so seltsame Schauspiel erhaschen wollten, drängten sich auf den Wehrgängen, spähten zwischen den Zinnen hindurch und lachten schallend über ihre barfüßigen, in Andacht versunkenen Gegner.

Zu Beginn schien die Umrundung der Stadt eine Leichtigkeit zu sein. Je weiter der Tag jedoch voranschritt und je höher die Sonne in den Himmel stieg, desto größer wurde die Strapaze. Noch ehe sie das im Westen der Stadt gelegene Davidstor erreichten, hatten sich viele Büßer bereits die nackten Füße an spitzen Steinen blutig gestoßen. Auch Baldric war davon betroffen, aber die allgemeine Frömmigkeit, die die Streiter Christi erfasst hatte, trieb sie weiter vorwärts, auch dann noch, als ihre Füße blutrote Spuren auf dem heißen Gestein hinterließen. Infolge der Hitze wurde der Durst zur Qual. Zwar begleiteten Mägde mit Wasserschläuchen den Zug, die jenen, die danach verlangten, zu trinken gaben, jedoch reichte die Menge bei Weitem nicht aus, um alle zu versorgen, und so brachen einige von ihnen zur Belustigung der muslimischen Beobachter auf dem Weg zusammen und mussten zum Lager zurückgeschleppt werden.

Conn fürchtete, dass auch Baldric den Strapazen irgendwann Tribut zollen müsste, aber der zähe Normanne hatte sich so weit erholt, dass er den Bußgang bis zum Ende bestritt. Um das südliche Ende der Stadt mit dem Tor von Zion ging es durch die Täler von Kidron und Josaphat wieder gen Norden. Das Ziel des Zuges war mons olivarum, der Ölberg im Nordosten der Stadt – jene Stätte, auf der die Leiden des Herrn ihren Anfang genommen hatten und wo in alter Zeit eine Kapelle errichtet worden war, die an die Geschehnisse erinnern sollte.

Bis auch der letzte Pilger die Stätte erreicht hatte, war es später Nachmittag, und nahe der Kapelle wurde ein gewaltiger Gottesdienst abgehalten; ein Altar war unter freiem Himmel errichtet worden, um den sich die Träger der Kreuze und der Reliquienschreine gruppierten. Sodann kamen die Ritter und ihr Gefolge, zuletzt die Gemeinen – eine unüberschaubare Menge von Menschen, die gesenkten Hauptes den Worten der Priester lauschten und die Messfeier begingen.

Mit großer Spannung wurden die Predigten erwartet, denn jedem im Heer war klar, dass ein solches Ereignis nicht von ungefähr begangen wurde und Großes zu bedeuten hatte. Aus diesem Grund hatten die Fürsten beschlossen, die besten Prediger des Zuges sprechen zu lassen. Den Anfang machte Peter von Amiens, dessen Rednerkunst bei Kur-Bagha auf taube Ohren gestoßen war, der hier jedoch ungleich größeren Anklang fand; die nächste Ansprache hielt Raymond d’Aguilers, der Kaplan Raymonds von Toulouse, der Geistlicher und Gelehrter war und eine Chronik des Unternehmens verfasste; den Abschluss machte Arnulf von Rohes, der für seine flammenden Reden bekannt war.

Wie seine Vorgänger sprach auch er von Buße und Umkehr, von Demut und Opferbereitschaft und vom ewigen Lohn, den die Kreuzfahrer für ihren Einsatz in der bevorstehenden Schlacht um Jerusalem erhalten würden. Aber anders als sie schlug er in seiner Ansprache eine Brücke zwischen den Geschehnissen der Bibel und den aktuellen Ereignissen, die seinen Zuhörern, gleich ob von Adel oder gemein, das Gefühl gab, selbst ein Teil der biblischen Schickung zu sein.

»… und es ist kein Zufall, meine Brüder«, hörte Conn ihn so laut rufen, dass es weithin zu hören war, »dass wir uns hier versammeln, am Ort des schändlichen Verrats, der an unserem Herrn verübt wurde! Denn wir, die wir den weiten Weg gegangen sind, die wir trotz aller Mühen nicht umgekehrt und bis ans Ziel unserer Pilgerfahrt vorgedrungen sind, sind nur aus einem einzigen Grund hier: um die Geschichte unseres Glaubens neu zu schreiben! Hier an diesem Ort hat der Verräter Judas unseren Herrn für dreißig Silberlinge verraten. Wir jedoch nehmen die Herausforderung an, die der Allmächtige an uns stellt! Wir haben Ihm Treue bis in den Tod geschworen, und statt unser Leben in Reue und Scham zu beenden, wie der Verräter es tat, werden wir diesem unserem Schwur gemäß mit unserem Leben und unserem Blut dafür einstehen, dass das Banner der Christenheit wieder über Jerusalem wehe und aller Welt beweise, dass unser Gott über den der Heiden triumphiert …«

Conn hörte nicht mehr zu.

Die Worte des Kaplans hatten Erinnerungen geweckt. Erinnerungen an das, was Berengar kurz vor seinem Tod gesagt hatte.

Hatte sich nicht auch Berengar als Verräter bezeichnet? Hatte er nicht ebenfalls von dreißig Silberlingen gesprochen? Hatte er damit den Verrat des Judas gemeint und somit in einem biblischen Rätsel gesprochen …?

Bislang hatte Conn eher geglaubt, dass es der Einfluss des Gifts gewesen war, das den Mönch dergestalt hatte sprechen lassen – aber was, wenn es mehr war als das?

Wenn Berengar, der doch überaus gebildet und belesen gewesen war, diese Worte mit Bedacht gewählt hatte?

Wenn er ihm etwas damit hatte sagen wollen?

Conn spürte, wie sich sein Herzschlag beschleunigte. Während alle anderen den mitreißenden Worten der Predigt lauschten, versuchte er sich fieberhaft zu entsinnen, was Berengar sonst noch gesagt hatte. Hatte er nicht behauptet, den Weg des Verräters bis zum Ende gegangen zu sein? Was, wenn er damit einen konkreten Ort gemeint hatte? War der Weg des Judas nicht genau hier auf dem Ölberg zu Ende gewesen, wo er zum Verräter am Herrn geworden war?

Spontan erhob sich Conn aus der knienden Haltung, die er wie die meisten Zuhörer eingenommen hatte, und schaute sich um. Das Erste, was ihm ins Auge fiel, war die alte, halb verfallene Kapelle, und ohne dass er den genauen Anlass dafür hätte benennen können, verspürte er plötzlich das drängende Bedürfnis, sich ihr zu nähern.

»Conn«, flüsterte Baldric ihm zu, »wohin …?«

Aber Conn schüttelte den Kopf und bedeutete ihm nur, ihm zu folgen. Sie bahnten sich einen Weg durch die dichten Reihen der Streiter, die der Predigt mit verklärtem Blick lauschten, und gelangten zu der Kapelle, die lediglich aus einer von einer brüchigen Kuppel überdachten Apsis sowie einem kleinen Vorraum bestand. Eine Tür gab es längst nicht mehr, die Bilder waren zerstört und der Altar entfernt worden. Dennoch ging etwas Ehrfurchtgebietendes von der Stätte aus, sodass sich Baldric bekreuzigte, als er die Schwelle überschritt.

»Was willst du hier?«, fragte er Conn leise, während von draußen weiter die Rede des Predigers zu hören war.

»Nur einen Augenblick.« Conn suchte die brüchigen Wän­de der Vorkammer nach einem Hinweis ab, nach etwas, das ihm bestätigte, dass seine Überlegungen richtig waren. Er fand jedoch nichts, und so drang er in die Apsis vor, durch deren löchriges Kuppeldach helle Sonnenstrahlen einfielen.

Plötzlich ein hohles Geräusch, Stein auf Stein.

Conn verharrte und schaute zum Boden.

Eine der von Sandstaub bedeckten Steinplatten, auf die er soeben getreten war, war lose. Conn bückte sich und wischte einen Teil des Sands mit der Hand beiseite, den Rest blies er fort. Zu seiner Verblüffung kam ein Emblem zum Vorschein, das in das Gestein geritzt worden war.

Ein Kreis, bestehend aus vier Labyrinthen, die in ihrer Mitte ein Kreuz formten!

Conn sog scharf Luft ein. Mit bebenden Händen befreite er die Fugen der Steinplatte von Sand und nahm sein Schwert zu Hilfe, um sie anzuheben. Baldric ging ihm zur Hand, und gemeinsam hoben sie den flachen Quader an, unter dem ein Hohlraum zum Vorschein kam. Darin lag ein längliches Behältnis aus Leder, das mit Wachs versiegelt war.

Conns Herzschlag pochte ihm in den Ohren. Rasch griff er nach dem Köcher und öffnete ihn, aber noch ehe er den Inhalt in der Hand hielt, wusste er, dass es das Buch von Ascalon war.

Die vollständige Schriftrolle, die Berengar an diesem Ort verborgen hatte. Sie selbst herumzutragen war dem klugen Mönch wohl zu gefährlich gewesen, und vermutlich war das Rätsel, das er Conn aufgetragen hatte, zugleich auch eine Prüfung gewesen, die seinen Scharfsinn auf die Probe hatte stellen sollen. Bestand er sie, so war er würdig, die Schriftrolle zu bekommen …

Schweigend vor Staunen starrten Conn und Baldric auf das Pergament, das im einfallenden Sonnenlicht wie Bernstein leuchtete. Dabei stellten sie fest, dass es verändert worden war und zusätzliche Notizen enthielt, die wohl von Berengar stammten. Anmerkungen in lateinischer Sprache, die sich auf einzelne Abschnitte des hebräischen Textes bezogen und Ortsbeschreibungen zu sein schienen. Conn, der des Lateinischen inzwischen leidlich mächtig war, erkannte Himmelsrichtungen und Pfadangaben.

»Was, bei allen Heiligen, ist das?«, fragte Baldric verwundert.

»Berengar. Er hat die Rätsel des Buches gelöst. Dies ist die Wegbeschreibung zu jenem Ort, an dem die Lade des Bundes verborgen ist.«

Erneut breitete sich Schweigen in der kleinen Kapelle aus, und Conn hatte das Gefühl, dass die Pergamentrolle plötzlich zentnerschwer in seinen Händen wog. Er musste an Berengar denken, an das Opfer, das er gebracht hatte, und an die lange und wechselvolle Geschichte, auf die das Buch von Ascalon blickte – und er traf eine Entscheidung.

»Vater?«, wandte er sich flüsternd an Baldric.

»Ja, Sohn?«

»Wir müssen reden.«