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ELF
In dem Umschlag befinden sich mehrere Blatt Papier. Ich nehme sie mit klopfendem Herzen heraus, lehne mich in die Kissen zurück und beginne zu lesen.
VERTRAG
Geschlossen am 2011 (»Beginn«)
zwischen
MR. CHRISTIAN GREY,
301 Escala, Seattle, WA 98889
(»Dom«)
und
MISS ANASTASIA STEELE,
1114 SW Green Street, Apartment 7,
Haven Heights, Vancouver, WA 98888
(»Sub«)
DIE PARTEIEN EINIGEN SICH AUF FOLGENDE
VEREINBARUNGEN:
1. Die folgenden Ausführungen stellen eine bindende Vereinbarung zwischen dem dominanten Partner (im Folgenden Dom genannt) und dem devoten (im Folgenden Sub genannt) dar. GRUNDVEREINBARUNGEN
2. Ziel dieses Vertrags ist es, der Sub ein Ausloten ihrer Sinnlichkeit und ihrer Grenzen unter angemessener Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Grenzen sowie ihres Wohlergehens zu ermöglichen.
3. Dom und Sub einigen sich darauf und bestätigen, dass alles, was im Rahmen dieses Vertrags stattfindet, in beiderseitigem Einvernehmen, vertraulich und unter Berücksichtigung der in diesem Vertrag vereinbarten Grenzen und Sicherheitsbestimmungen geschieht. Zusätzliche Grenzen und Sicherheitsbestimmungen können schriftlich vereinbart werden.
4. Dom und Sub versichern, dass sie unter keinen schweren, ansteckenden oder lebensbedrohlichen Krankheiten wie HIV, Herpes, Hepatitis oder anderen leiden. Falls bei einer der Parteien während der (unten festgelegten) Dauer oder einer Verlängerung des vorliegenden Vertrags eine solche Krankheit diagnostiziert oder von einer der Parteien bemerkt werden sollte, muss der Betreffende die andere Partei unverzüglich und auf jeden Fall vor jeglichem körperlichem Kontakt zwischen den beteiligten Parteien in Kenntnis setzen.
5. Die Befolgung der oben beschriebenen Garantien, Vereinbarungen und Zusicherungen (sowie aller zusätzlichen unter Punkt 3 vereinbarten Grenzen und Sicherheitsbestimmungen) sind Grundbestandteil dieses Vertrags. Jeglicher Verstoß dagegen führt zur sofortigen Auflösung. Beide Parteien erklären sich als der anderen gegenüber voll verantwortlich für die Konsequenzen eines solchen Vertragsbruchs.
6. Alle Punkte dieses Vertrags sind im Rahmen des Grundzwecks und der Grundbedingungen, wie in den Punkten 2–5 oben beschrieben, zu lesen und zu deuten. ROLLEN
7. Der Dom übernimmt die Verantwortung für das Wohlergehen und die angemessene Erziehung, Leitung und Disziplinierung der Sub. Er entscheidet über die Art dieser Erziehung, Leitung und Disziplinierung sowie über den Zeitpunkt und den Ort ihrer Anwendung unter Berücksichtigung der in diesem Vertrag oder zusätzlich unter Punkt 3 vereinbarten Bedingungen, Beschränkungen und Sicherheitsbestimmungen.
8. Falls der Dom sich zu irgendeinem Zeitpunkt nicht an die in diesem Vertrag oder zusätzlich unter Punkt 3 vereinbarten Bedingungen, Beschränkungen oder Sicherheitsbestimmungen hält, hat die Sub das Recht, diesen Vertrag sofort aufzulösen und ohne Vorankündigung aus den Diensten des Dom auszuscheiden.
9. Vorbehaltlich dieser Bedingung und der Punkte 2–5 muss die Sub dem Dom in allen Dingen zu Willen sein und gehorchen. Vorbehaltlich der in diesem Vertrag oder zusätzlich unter Punkt 3 vereinbarten Bedingungen, Beschränkungen und Sicherheitsbestimmungen erfüllt sie alle Wünsche des Dom und akzeptiert ohne Nachfrage oder Zögern ihre Erziehung, Leitung und Disziplinierung in jeglicher Form. BEGINN UND DAUER
10. Dom und Sub treten in diesen Vertrag am Tag des Beginns im vollen Bewusstsein seiner Beschaffenheit ein und verpflichten sich, sich ausnahmslos an seine Bedingungen zu halten.
11. Dieser Vertrag gilt vom Tag des Beginns an drei Kalendermonate lang (»Dauer«). Nach Ablauf der Dauer besprechen die Parteien, ob dieser Vertrag und seine Vereinbarungen befriedigend sind und den Bedürfnissen beider Parteien Rechnung getragen wurden. Jede der Parteien kann die Verlängerung dieses Vertrags abhängig von Veränderungen der getroffenen Vereinbarungen oder Bedingungen vorschlagen. Kommt es zu keiner Einigung über eine Verlängerung, endet dieser Vertrag, und beiden Parteien steht es frei, wieder getrennte Leben zu führen. VERFÜGBARKEIT
12. Die Sub hält sich innerhalb der Vertragsdauer jede Woche von Freitagabend bis Sonntagnachmittag zu Zeiten für den Dom bereit, die der Dom festlegt (»vereinbarte Zeiten«). Darüber hinausgehende Zeiten können bei beiderseitigem Einverständnis ad hoc vereinbart werden.
13. Der Dom behält sich das Recht vor, die Sub jederzeit und aus beliebigem Grund aus seinen Diensten zu entlassen. Die Sub kann ihrerseits jederzeit ihre Entlassung verlangen, wobei es im Ermessen des Dom liegt, ihre Bitte im Rahmen der Rechte der Sub nach den Punkten 2–5 und 8 zu erfüllen. ORT
14. Die Sub stellt sich zu den vereinbarten und zusätzlich vereinbarten Zeiten an vom Dom bestimmten Orten zur Verfügung. Der Dom übernimmt sämtliche Reisekosten, die der Sub dafür entstehen. DIENSTBEDINGUNGEN
15. Folgende Dienstbedingungen wurden besprochen und vereinbart und werden während der Vertragsdauer von beiden Parteien eingehalten. Beide Parteien akzeptieren, dass sich Umstände ergeben können, die durch diesen Vertrag und die Dienstbedingungen nicht abgedeckt sind, oder bestimmte Punkte neu verhandelt werden müssen. In solchen Fällen können weitere Punkte in einen Zusatz aufgenommen werden. Sämtliche darüber hinausgehenden Punkte oder Zusätze müssen von beiden Parteien bestätigt, dokumentiert und unterzeichnet werden und unterliegen den Grundbedingungen, wie unter den Punkten 2–5 beschrieben. DOM
15.1 Für den Dom haben Gesundheit und Sicherheit der Sub jederzeit oberste Priorität. Der Dom darf von der Sub zu keinem Zeitpunkt fordern, verlangen, erbitten oder ihr erlauben, sich auf Aktivitäten einzulassen, die in Anhang 2 aufgeführt sind, oder auf solche, die die Parteien als unsicher erachten. Der Dom lässt keine Handlung zu und praktiziert nichts, was die Sub ernsthaft verletzen oder ihr Leben gefährden könnte. Die übrigen Unterpunkte zu diesem Punkt 15 sind vorbehaltlich dieser Bedingung und der Grundvereinbarungen in den Punkten 2–5 zu sehen.
15.2 Der Dom akzeptiert die Sub als seine Sklavin, die er während der Vertragsdauer besitzen, kontrollieren, dominieren und disziplinieren darf. Der Dom darf den Körper der Sub während der vereinbarten Zeiten oder während zusätzlich vereinbarter Zeiten so benutzen, wie es ihm angemessen erscheint, sexuell oder anderweitig.
15.3 Der Dom erzieht und leitet die Sub so an, dass sie dem Dom auf angemessene Weise dienen kann.
15.4 Der Dom sorgt für eine stabile, sichere Umgebung, in der die Sub ihren Pflichten im Dienst des Dom nachkommen kann.
15.5 Der Dom darf die Sub so disziplinieren, wie es ihm nötig erscheint, damit die Sub ihrer devoten Rolle gerecht und inakzeptables Verhalten verhindert wird. Der Dom darf die Sub schlagen, versohlen, auspeitschen oder körperlich züchtigen, wie es ihm angemessen erscheint, um sie zu disziplinieren, zu seinem persönlichen Vergnügen oder aus anderen Gründen, die er nicht erklären muss.
15.6 Bei der Erziehung und Disziplinierung stellt der Dom sicher, dass auf dem Körper der Sub keine bleibenden Spuren zurückbleiben und ihr keine Verletzungen zugefügt werden, für deren Behandlung ein Arzt nötig ist.
15.7 Bei der Erziehung und Disziplinierung stellt der Dom sicher, dass die Disziplinierungsmaßnahmen und die Werkzeuge, die zur Disziplinierung verwendet werden, sicher sind, keinen ernsthaften Schaden verursachen und in keiner Weise die Grenzen überschreiten, die in diesem Vertrag festgelegt und ausgeführt sind.
15.8 Falls die Sub erkrankt oder verletzt wird, kümmert sich der Dom um sie, sorgt für ihre Gesundheit und Sicherheit und empfiehlt oder ordnet, wenn er es für nötig hält, medizinische Versorgung an.
15.9 Der Dom gewährleistet seine eigene Gesundheit und begibt sich, falls nötig, in medizinische Behandlung, um risikofreie Bedingungen zu gewährleisten.
15.10 Der Dom leiht seine Sub nicht an einen anderen Dom aus.
15.11 Der Dom darf die Sub zu jedem Zeitpunkt innerhalb der vereinbarten Zeiten oder zusätzlich vereinbarten Zeiten aus jeglichem Grund und über längere Zeiträume fesseln, binden oder mit Handschellen festmachen, immer jedoch unter der Bedingung, dass Gesundheit und Sicherheit der Sub gewährleistet sind.
15.12 Der Dom stellt sicher, dass die gesamte Ausstattung, die der Erziehung und Disziplinierung dient, jederzeit sauber, hygienisch und sicher ist. SUB
15.13 Die Sub akzeptiert den Dom als ihren Herrn und Meister und versteht sich als Eigentum des Dom, das der Dom innerhalb der Vertragsdauer im Allgemeinen, jedoch besonders während der vereinbarten Zeiten und während zusätzlich vereinbarter Zeiten, benutzen kann, wie er möchte.
15.14 Die Sub unterwirft sich den Regeln (»Regeln«), die in Anhang 1 dieses Vertrags vereinbart sind.
15.15 Die Sub dient dem Dom in jeglicher dem Dom als angemessen erscheinenden Weise und bemüht sich, dem Dom im Rahmen ihrer Möglichkeiten jederzeit Vergnügen zu bereiten.
15.16 Die Sub unternimmt alles Nötige, um ihre Gesundheit zu erhalten, und erbittet medizinische Behandlung oder begibt sich in diese, wann immer es erforderlich ist. Sie setzt den Dom jederzeit über auftauchende gesundheitliche Probleme in Kenntnis.
15.17 Die Sub sorgt für orale Empfängnisverhütung und befolgt die Einnahmeanweisungen, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
15.l8 Die Sub akzeptiert ohne Widerrede alle Disziplinierungsmaßnahmen, die der Dom für nötig hält, und ist sich ihrer Stellung und Rolle gegenüber dem Dom jederzeit bewusst.
15.19 Die Sub darf sich ohne Erlaubnis des Dom nicht selbst befriedigen.
15.20 Die Sub unterwirft sich ohne Zögern und Widerworte jeder sexuellen Aktivität, die der Dom verlangt.
15.21 Die Sub akzeptiert Auspeitschen, Schlagen, Versohlen, Rohrstockhiebe, Schläge mit dem Holzpaddle sowie sämtliche anderen Disziplinierungsmaßnahmen des Dom ohne Zögern, Nachfrage oder Klage.
15.22 Die Sub darf dem Dom nicht direkt in die Augen sehen, es sei denn, dieser wünscht dies. Die Sub hält den Blick gesenkt und verhält sich in Gegenwart des Dom ruhig und respektvoll.
15.23 Die Sub verhält sich dem Dom gegenüber immer respektvoll und spricht ihn ausschließlich mit Sir, Mr. Grey oder einer anderen Anrede an, die der Dom bestimmt.
15.24 Die Sub berührt den Dom nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis. AKTIVITÄTEN
16. Die Sub nimmt nicht an Aktivitäten oder sexuellen Handlungen teil, die eine der oder beide Parteien als unsicher erachten oder die in Anhang 2 aufgeführt sind.
17. Dom und Sub haben sich über die in Anhang 3 aufgeführten Aktivitäten verständigt und in Anhang 3 schriftlich ihre Zustimmung dazu erklärt. SAFEWORDS
18. Dom und Sub sind sich einig, dass der Dom Forderungen an die Sub stellen kann, die sich nicht ohne körperlichen, psychischen, emotionalen, seelischen oder sonstigen Schmerz erfüllen lassen. In solchen Situationen kann die Sub ein Safeword (»Safeword/s«) verwenden. Zwei Safewords kommen, abhängig von der Härte der Forderungen, zum Einsatz.
19. Das Safeword »Gelb« signalisiert dem Dom, dass die Sub sich der Grenze des Erträglichen nähert.
20. Das Safeword »Rot« signalisiert dem Dom, dass die Sub keine weiteren Forderungen erfüllen kann. Wird dieses Wort ausgesprochen, beendet der Dom die Handlung sofort und vollständig. SCHLUSS
21. Wir, die Unterzeichneten, haben die Bedingungen dieses Vertrags gelesen und in ihrer Gänze verstanden. Wir akzeptieren die Bedingungen dieses Vertrags aus freien Stücken und bestätigen dies mit unseren Unterschriften.
Der Dom: Christian Grey
Datum
Die Sub: Anastasia Steele
Datum ANHANG 1 REGELN
Gehorsam:
Die Sub befolgt sämtliche Anweisungen des Dom, ohne zu zögern, vorbehaltlos und umgehend. Die Sub stimmt allen sexuellen Aktivitäten, die der Dom als angemessen und angenehm erachtet, ausgenommen die in Abschnitt »Hard Limits« aufgeführten (Anhang 2), zu. Sie tut dies bereitwillig und ohne Zögern.
Schlaf:
Die Sub stellt sicher, dass sie pro Nacht mindestens acht Stunden schläft, wenn sie nicht mit dem Dom zusammen ist.
Essen:
Die Sub isst regelmäßig, orientiert sich an einer vorgegebenen Liste von Nahrungsmitteln (Anhang 4), um ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen zu bewahren. Abgesehen von Obst nimmt die Sub zwischen den Mahlzeiten nichts zu sich.
Kleidung:
Innerhalb der Vertragsdauer trägt die Sub ausschließlich vom Dom genehmigte Kleidung. Der Dom stellt der Sub ein Budget für Kleidung zur Verfügung, das die Sub nutzt. Der Dom begleitet die Sub ad hoc beim Kleiderkauf. Wenn der Dom das wünscht, trägt die Sub während der Vertragsdauer von ihm ausgewählten Schmuck, in Gegenwart des Dom und zu allen anderen Zeiten, die der Dom für angemessen hält.
Körperliche Ertüchtigung:
Der Dom stellt der Sub einen Personal Trainer viermal die Woche für jeweils eine Stunde zu Zeiten zur Verfügung, die zwischen dem Personal Trainer und der Sub zu vereinbaren sind. Der Personal Trainer informiert den Dom über die Fortschritte der Sub.
Hygiene/Schönheit:
Die Sub ist zu allen Zeiten sauber und rasiert und/oder gewaxt. Die Sub sucht zu Zeiten, die der Dom bestimmt, einen Kosmetiksalon auf, den der Dom auswählt, um sich Behandlungen zu unterziehen, die der Dom für angemessen hält. Sämtliche Kosten übernimmt der Dom.
Persönliche Sicherheit:
Die Sub unterlässt übermäßigen Alkoholkonsum, raucht nicht, nimmt keine Partydrogen und begibt sich nicht in unnötige Gefahr.
Persönliches Verhalten:
Die Sub unterhält keine sexuellen Beziehungen mit anderen als dem Dom. Das Verhalten der Sub ist zu allen Zeiten respektvoll und züchtig. Ihr muss klar sein, dass ihr Benehmen auf den Dom zurückfällt. Sie muss sich für sämtliche Missetaten und Verfehlungen verantworten, derer sie sich in Abwesenheit des Dom schuldig macht.
Ein Verstoß gegen irgendeine der oben aufgeführten Vereinbarungen hat sofortige Bestrafung zur Folge, deren Art durch den Dom festgelegt wird.ANHANG 2HARD LIMITS
Kein Feuer.
Kein Urin oder Kot.
Keine Nadeln, Messer, Schnitte, Stiche oder Blut.
Keine gynäkologischen Instrumente.
Keine Handlungen mit Kindern oder Tieren.
Keine Handlungen, die dauerhafte Spuren auf der Haut hinterlassen.
Keine Atemkontrolle.
Kein elektrischer Strom (egal ob Wechsel- oder Gleichstrom), keine Flammen am Körper. ANHANG 3 SOFT LIMITS
Folgende Soft Limits sind von den Parteien zu besprechen:
Erklärt sich die Sub einverstanden mit:
– Masturbation
– Vaginalverkehr
– Cunnilingus
– Vaginalfisting
– Fellatio
– Analverkehr
– Spermaschlucken
– Analfisting
Stimmt die Sub der Verwendung zu von:
– Vibratoren
– Dildos
– Analstöpseln
– anderen vaginalen/analen Toys
Willigt die Sub ein bei:
– Bondage mit Seil
– Bondage mit Klebeband
– Bondage mit Ledermanschetten
– Bondage mit anderem
– Bondage mit Handschellen/Hand- und Fußfesseln
Stimmt die Sub folgenden Fesselungsarten zu:
– Hände vor dem Körper gefesselt
– Handgelenke am Knöchel gefesselt
– Knöchel gefesselt
– Fesselung an feste Gegenstände, zum Beispiel Möbel
– Ellbogen gefesselt
– Hände hinter dem Rücken gefesselt
– Fesselung an Spreizstange
– Knie gefesselt
– Suspension
Lässt die Sub sich die Augen verbinden?
Lässt die Sub sich knebeln?
Wie viel Schmerz ist die Sub bereit zu ertragen?
1 steht für: sehr gern, 5 für: sehr ungern:
1–2 – 3–4 – 5
Erklärt sich die Sub bereit, die folgenden Formen des Schmerzes /der Bestrafung/der Disziplinierung hinzunehmen:
– Versohlen
– Schläge mit dem Holzpaddle
– Auspeitschen
– Schläge mit dem Rohrstock
– Beißen
– Brustwarzenklemmen
– Genitalklemmen
– Eis
– Heißes Wachs
– Andere Methoden, Schmerz zuzufügen.
Ach du Scheiße, hiernach kann ich mich nicht mal überwinden, mir die Liste mit den Nahrungsmitteln anzuschauen. Ich schlucke und gehe die anderen Punkte noch einmal durch.
Mir schwirrt der Kopf. Wie soll ich so etwas zustimmen? Angeblich dient das Ganze ja mir, damit ich meine Sinnlichkeit und meine Grenzen in einem sicheren Rahmen ausloten kann … Aber, ich soll ihm in allen Dingen dienen und gehorchen. In allen Dingen! Ich schüttle ungläubig den Kopf. Ist nicht die Formel bei der Eheschließung ganz ähnlich? Nur drei Monate – hatte er deshalb vor mir so viele Frauen? Weil er sie nie lange behält? Oder hatten sie alle nach drei Monaten die Schnauze voll? Jedes Wochenende? Zu viel. Das würde bedeuten, dass ich Kate und Leute, die ich eventuell in meinem neuen Job kennen lerne, nie zu Gesicht bekomme. Ich sollte ein Wochenende pro Monat für mich heraushandeln. Am besten, wenn ich meine Periode habe – das klingt … praktisch. Er ist mein Herr und Meister! Und er kann mit mir verfahren, wie er möchte!
Ich erschaudere bei dem Gedanken, mit Flogger oder Peitsche bearbeitet zu werden. Versohlen ist vermutlich nicht so schlimm, auch wenn ich es als demütigend empfinde. Und fesseln? Die Hände hat er mir ja schon mal zusammengebunden. Und das war … heiß, richtig heiß, also wird’s möglicherweise gar nicht übel. Er wird mich nicht an einen anderen Dom ausleihen – das will ich ihm auch geraten haben. Wieso zerbreche ich mir überhaupt den Kopf über so etwas?
Ich darf ihm nicht in die Augen sehen. Hallo, wie schräg ist das? Nur so kann ich ahnen, was in seinem Kopf vorgeht. Wem mache ich etwas vor? Ich weiß sowieso nie, was er denkt, aber ich schaue ihm gern in die Augen. Sie sind wunderschön – klug, dunkel und voller Dom-Geheimnisse. Bei der Erinnerung an seinen glühenden Blick presse ich vor Lust unwillkürlich die Oberschenkel zusammen.
Ich darf ihn nicht berühren. Das überrascht mich nicht. Und diese albernen Regeln … Nein, nein, das geht nicht. Ich stütze den Kopf in die Hände. Wie soll man so eine Beziehung führen? Ich bin hundemüde. Die Verrenkungen der vergangenen vierundzwanzig Stunden haben mich, offen gestanden, erschöpft. Auch geistig … Mann, ist das eine harte Nuss. Wie José es ausdrücken würde: ein echter Kopf-Fick. Hoffentlich liest sich am Morgen alles nicht mehr wie ein schlechter Scherz.
Ich ziehe mich um. Vielleicht sollte ich mir den pinkfarbenen Flanellpyjama mit den Häschen von Kate borgen. Ich sehne mich nach etwas Kuscheligem und Tröstendem. In T-Shirt und Schlafshorts putze ich mir die Zähne.
Ich starre mein Spiegelbild an. Das kann nicht dein Ernst sein … Mein Unterbewusstsein klingt kühl und vernünftig, nicht so schnippisch wie sonst. Meine innere Göttin dagegen springt händeklatschend auf und ab wie eine Fünfjährige. Bitte unterschreib … sonst enden wir allein mit jeder Menge Katzen und deinen klassischen Romanen.
Ausgerechnet der einzige Mann, den ich je sexy gefunden habe, muss mit einem verdammten Vertrag, einem Flogger und allen möglichen anderen Problemen daherkommen. Immerhin habe ich am Wochenende meinen Willen durchgesetzt. Meine innere Göttin hört mit dem Hopsen auf und lächelt gelassen. O ja, formt sie mit den Lippen und nickt mir selbstgefällig zu. Ich erröte bei der Erinnerung an das Gefühl von ihm in mir und spüre wieder dieses köstliche Ziehen in meinem Unterleib. Den Sex möchte ich nicht missen. Vielleicht kann ich mich ja nur dafür entscheiden … Würde er sich darauf einlassen? Vermutlich nicht.
Bin ich devot? Möglicherweise wirke ich so und habe ihn bei dem Interview getäuscht. Ich bin schüchtern, ja, aber devot? Ich lasse mich von Kate herumkommandieren – ist das das Gleiche? Und die Soft Limits – na ja, immerhin kann man sie diskutieren.
Ich kehre in mein Zimmer zurück. So viel Stoff zum Grübeln. Ich brauche einen klaren Kopf – am Morgen sieht die Welt hoffentlich anders aus. Ich stecke den Vertrag in meinen Rucksack, lege mich ins Bett und starre die Decke an. Wäre ich ihm doch nie begegnet! Meine innere Göttin schüttelt den Kopf. Mach dir nichts vor! Ich habe mich noch nie so lebendig gefühlt.
Ich schlafe ein und träume von Himmelbetten, Hand- und Fußfesseln und intensiven grauen Augen.
Am nächsten Tag werde ich von Kate geweckt.
»Ana, ich habe dich gerufen. Du musst verdammt tief geschlafen haben.«
Ich öffne widerwillig die Augen. Sie ist nicht nur auf, sondern war schon joggen. Ich werfe einen Blick auf meinen Wecker. Acht Uhr morgens. Mein Gott, ich habe neun Stunden durchgeschlafen.
»Was ist los?«, murmle ich.
»Da ist jemand mit einem Paket für dich. Du musst den Empfang bestätigen.«
»Wie bitte?«
»Komm. Es ist riesig. Und sieht interessant aus.« Sie hüpft aufgeregt ins Wohnzimmer zurück.
Ich schäle mich aus den Federn, nehme meinen Morgenmantel von dem Haken an der Tür und schlüpfe hinein. Ein smarter Typ mit Pferdeschwanz steht, die Hände um eine große Kiste gelegt, in unserem Wohnzimmer.
»Hi«, begrüße ich ihn.
»Ich mach dir einen Tee.« Kate verschwindet in der Küche.
»Miss Steele?«
Ich weiß sofort, von wem das Paket ist. »Ja«, antworte ich vorsichtig.
»Ich habe ein Paket für Sie. Man hat mir gesagt, ich soll den Inhalt aufstellen und Ihnen zeigen, wie man ihn benutzt.«
»Ach. Um diese Uhrzeit?«
»Ich befolge nur meine Anweisungen, Ma’am.« Sein freundliches Profilächeln signalisiert mir, dass er keinen Widerspruch duldet.
Hat er gerade Ma’am zu mir gesagt? Bin ich über Nacht zehn Jahre gealtert? Wenn ja, liegt’s an diesem blöden Vertrag. Ich verziehe den Mund. »Okay, was ist es?«
»Ein MacBook Pro.«
»Natürlich.« Ich verdrehe die Augen.
»Der letzte Schrei von Apple. Das Modell gibt’s im Laden noch gar nicht.«
Wieso überrascht mich das nicht? Ich stoße einen tiefen Seufzer aus. »Stellen Sie das Ding auf dem Esstisch da drüben auf.«
Ich geselle mich zu Kate in der Küche.
»Was ist es?«, erkundigt sie sich neugierig.
»Ein Laptop von Christian.«
»Warum schickt er dir einen Laptop? Du weißt doch, dass du meinen benutzen kannst.« Sie runzelt die Stirn.
Aber nicht für das, was er vorhat.
»Eine Leihgabe. Er möchte, dass ich ihn ausprobiere.« Meine Ausrede klingt ziemlich fadenscheinig. Kate nickt. Na so was … Es ist mir gelungen, Katherine Kavanagh hinters Licht zu führen. Das ist mal was Neues. Sie reicht mir meinen Tee.
Der Mac-Laptop ist flach, silberfarben, ziemlich elegant und hat einen sehr großen Monitor. Christian Grey liebt es groß – ich denke an seine Wohnung.
»Er hat das neueste Betriebssystem mit sämtlichen wichtigen Programmen, dazu eine 1,5-TB-Festplatte mit jeder Menge Speicherplatz und einen 32-GB-Arbeitsspeicher – wofür wollen Sie ihn verwenden?«
»Äh … für E-Mails.«
»Für E-Mails!«, wiederholt er entsetzt.
»Und vielleicht für ein paar Recherchen im Internet«, füge ich mit einem entschuldigenden Achselzucken hinzu.
Er seufzt.
»Er hat Wireless N. Außerdem habe ich Ihnen einen Me-Account eingerichtet. Das Baby ist einsatzbereit, praktisch überall auf diesem Planeten.« Er schmachtet den Laptop an.
»Me-Account?«
»Ihre neue E-Mail-Adresse.«
Ich habe eine E-Mail-Adresse?
Er deutet auf ein Icon auf dem Bildschirm, während er weitererklärt. Für mich hört sich alles wie Chinesisch an. Ich habe keine Ahnung, wovon er spricht, und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht. Sag mir nur, wie man das Ding ein- und ausschaltet – den Rest finde ich selbst heraus. Schließlich benutze ich den Laptop von Kate seit vier Jahren.
Kate stößt beeindruckt einen Pfiff aus, als sie das Gerät sieht. »Ganz schön spacig.« Sie hebt die Augenbrauen. »Die meisten Frauen bekommen nur Blumen oder Schmuck geschenkt«, lautet ihr Kommentar.
Ich versuche, ein finsteres Gesicht zu machen. Wir brechen beide in schallendes Gelächter aus, und der Computertyp sieht uns verwundert an. Als er fertig ist, bittet er mich, die Empfangsbestätigung zu unterschreiben.
Während Kate ihn zur Tür bringt, setze ich mich mit meiner Tasse Tee hin und öffne das E-Mail-Programm. Eine Mail von Christian wartet bereits auf mich. Mein Herz setzt einen Schlag aus. Eine Mail von Christian Grey. Nervös klicke ich sie an.
Von: Christian Grey
Betreff: Ihr neuer Computer
Datum: 22. Mai 2011, 23:15 Uhr
An: Anastasia Steele
Sehr geehrte Miss Steele,
ich hoffe, Sie haben gut geschlafen. Und ich hoffe, Sie bringen diesen Laptop wie besprochen auf angemessene Weise zum Einsatz.
Ich freue mich aufs Abendessen am Mittwoch.
Bin gerne bereit, eventuell auftretende Fragen per Mail zu beantworten.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Ich klicke auf »Antworten«.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Ihr neuer Computer (Leihgabe)
Datum: 23. Mai 2011, 08:20 Uhr
An: Christian Grey
Merkwürdigerweise habe ich sehr gut geschlafen, danke der Nachfrage, Sir. Soweit ich das verstanden habe, ist der Computer eine Leihgabe, also nicht meiner.
Ana
Die Antwort kommt praktisch sofort.
Von: Christian Grey
Betreff: Ihr neuer Computer (Leihgabe)
Datum: 23. Mai 2011, 08:22 Uhr
An: Anastasia Steele
Der Computer ist in der Tat eine Leihgabe, eine Dauerleihgabe, Miss Steele.
Ihrem Tonfall entnehme ich, dass Sie die Unterlagen von mir gelesen haben.
Gibt es bis jetzt Fragen?
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Forschergeist
Datum: 23. Mai 2011, 08:25 Uhr
An: Christian Grey
Ich habe viele Fragen, die allerdings nicht für den E-Mail-Verkehr geeignet sind, und manche von uns müssen sich ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ich will und brauche keinen Computer als Dauerleihgabe.
Bis später, guten Tag. Sir
Ana
Seine Antwort folgt erneut sofort.
Von: Christian Grey
Betreff: Dein neuer Computer (wieder Leihgabe)
Datum: 23. Mai 2011, 08:26 Uhr
An: Anastasia Steele
Ciao, ciao, Baby.
PS: Ich muss mir meinen Lebensunterhalt auch verdienen.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Mit einem dümmlichen Grinsen fahre ich den Computer herunter. Wie kann ich einem so verspielten Christian Grey widerstehen? Ich werde zu spät in die Arbeit kommen. Es ist meine letzte Woche – Mr. und Mrs. Clayton werden Nachsicht haben. Ich eile unter die Dusche, unfähig, mein blödes Grinsen abzuschütteln. Er hat mir gemailt. Ich fühle mich wie ein kleines, aufgeregtes Mädchen. Die Angst vor dem Vertrag schwindet. Während ich mir die Haare wasche, überlege ich, was ich ihn per Mail fragen könnte. Bestimmt ist es besser, über solche Dinge persönlich zu sprechen. Angenommen, jemand hackt sich in seinen Account? Bei dem Gedanken werde ich rot. Ich ziehe mich hastig an, rufe Kate ein kurzes Auf Wiedersehen zu und mache mich auf den Weg in die Arbeit.
Um elf ruft José an.
»Hey, gehen wir nun einen Kaffee trinken?« Er klingt wieder ganz wie der alte José, mein Freund, nicht wie jemand, der mir – wie hat Christian das ausgedrückt? – Avancen macht. Puh.
»Klar. Ich bin in der Arbeit. Schaffst du’s bis zwölf hierher?«
»Bis gleich.«
Er legt auf.
Ich wende mich erneut den Regalen mit Pinseln zu, die aufgefüllt werden müssen, und denke über Christian Grey und seinen Vertrag nach.
José ist pünktlich. Er hüpft in den Baumarkt wie ein tollpatschiger Welpe.
»Ana.«
Als er mir sein hinreißendes Hispano-Lachen schenkt, kann ich ihm nicht mehr böse sein. »Hi, José.« Ich umarme ihn. »Ich habe einen Bärenhunger. Lass mich nur schnell Mrs. Clayton sagen, dass ich Mittagspause mache.«
Auf dem Weg zum Coffeeshop um die Ecke hake ich mich bei ihm unter. Ich bin so dankbar für seine … Normalität. Ihn kenne und verstehe ich.
»Hey, Ana«, murmelt er. »Hast du mir verziehen?«
»José, du weißt, dass ich dir nie lange böse sein kann.«
Er grinst.
Ich kann es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, Christian zu mailen und mit der Recherche zu beginnen. Kate ist unterwegs, also fahre ich den neuen Laptop hoch und öffne meine Mails. Natürlich ist eine von Christian gekommen. Vor Freude mache ich fast einen Sprung.
Von: Christian Grey
Betreff: Sich seinen Lebensunterhalt verdienen
Datum: 23. Mai 2011, 17:24 Uhr
An: Anastasia Steele
Sehr geehrte Miss Steele,
ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Tag in der Arbeit.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Ich drücke auf »Antworten«.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Sich seinen Lebensunterhalt verdienen
Datum: 23. Mai 2011, 17:48 Uhr
An: Christian Grey
Sir … Ich hatte einen sehr angenehmen Tag in der Arbeit.
Danke.
Ana
Von: Christian Grey
Betreff: Erledigen Sie Ihre Arbeit!
Datum: 23. Mai 2011, 17:50 Uhr
An: Anastasia Steele
Miss Steele,
freut mich sehr, dass Sie einen angenehmen Tag hatten. Aber während Sie mailen, können Sie nicht recherchieren.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Quälgeist
Datum: 23. Mai 2011, 17:53 Uhr
An: Christian Grey
Mr. Grey, hören Sie auf, mir Mails zu schicken, dann kann ich mich meiner Aufgabe widmen. Ich würde nämlich gern wieder eine Eins bekommen.
Ana
Ich schlinge die Arme um den Körper.
Von: Christian Grey
Betreff: Ungeduldig
Datum: 23. Mai 2011, 17:55 Uhr
An: Anastasia Steele
Miss Steele,
hören Sie auf, mir zu mailen – und machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ich würde Ihnen gerne noch einmal eine Eins geben.
Die erste war hochverdient.;)
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Christian hat mir einen Zwinker-Smiley gemailt. … Wow. Ich gehe auf Google.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Internet-Recherche
Datum: 23. Mai 2011, 17:59 Uhr
An: Christian Grey
Mr. Grey,
welchen Suchbegriff soll ich Ihrer Ansicht nach eingeben?
Ana
Von: Christian Grey
Betreff: Internet-Recherche
Datum: 23. Mai 2011, 18:02 Uhr
An: Anastasia Steele
Miss Steele,
man fängt immer mit Wikipedia an. Keine Mails mehr, es sei denn, Sie haben Fragen. Verstanden?
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Von: Anastasia Steele
Betreff: Alter Tyrann!
Datum: 23. Mai 2011, 18:04 Uhr
An: Christian Grey
Ja … Sir.
Sie sind so was von tyrannisch.
Ana
Von: Christian Grey
Betreff: Alles unter Kontrolle
Datum: 23. Mai 2011, 18:06 Uhr
An: Anastasia Steele
Anastasia, wenn du wüsstest! Aber inzwischen hast du ja vielleicht eine Ahnung bekommen.
Erledige deine Arbeit.
CHRISTIAN GREY
CEO, Grey Enterprises Holdings, Inc.
Ich gebe das Stichwort »devot« bei Wikipedia ein.
Eine halbe Stunde später ist mir schwindelig, und ich bin bis ins Mark erschüttert. Will ich dieses Zeug wirklich in meinem Kopf haben? Himmel, treibt er so was in seiner Kammer der Qualen? Ich starre den Monitor an, und ein Teil von mir, ein ziemlich feuchter und wesentlicher Teil, mit dem ich erst vor sehr Kurzem Bekanntschaft gemacht habe, ist ernsthaft erregt. Manches finde ich echt heiß. Aber ist es das Richtige für mich? Schaffe ich das? Ich brauche Raum und Zeit zum Nachdenken.